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Letzte Aktualisierung:  29.03.2010

Medizinische Regulations- und Systemdiagnostik EAV

Dr. Voll - Begründer der Elektroakupunktur - wichtiges Verfahren der Regulationsmedizin
Dr. Reinhold Voll

Die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV ist eine ganzheitliche Untersuchungsmethode.

Wesentliche Grundlage ist die in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Dr. Reinhold Voll und Mitarbeitern entwickelte "Elektroakupunktur nach Dr. Voll" (EAV).

Dr. Voll hatte die Idee, mittels eines eigens dafür konstruierten Gerätes Hautwiderstandsmessungen zunächst an den klassischen Akupunkturpunkten zu ermöglichen.

Es zeigte sich, dass die Messergebnisse unter anderem Einblicke in die physiologischen Abhängigkeiten der Organe untereinander erlaubten, vor allem auch in die ausgeprägten Wechselwirkungen zwischen Zähnen und anderen Teilen des Organismus.

Die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV kann besonders erfolgreich sein bei Allergien, Autoimmunkrankheiten, Schmerzzuständen, wie Neuralgien und Kopfschmerzen (insbesondere Migräne), Hautkrankheiten (z. B. Neurodermitis), chronischer Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronischen Erkrankungen und Störungen von Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm, Zahn-Mund-Kieferkrankheiten und Unverträglichkeiten von zahnärztlichen Werkstoffen.

Die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV wurde in über sechzig Jahren systematisiert und weiterentwickelt.

Die theoretische Untermauerung bezieht modernste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Quantenphysik, der Kybernetik, der Chaostheorie und der Systemtheorie ein.

Die EAV-Messungen erfolgen an "elektrisch signifikanten Punkten" der Haut. Dabei handelt es sich teilweise um die klassischen Akupunkturpunkte, aber auch um weitere Punkte der Haut, die von Dr. Voll und seinen Mitarbeitern entdeckt wurden.

Die Messung erfolgt mit Messgeräten, die von der Internationalen Medizinischen Gesellschaft für Elektroakupunktur nach Voll e. V. standardisiert und zugelassenen sind.

Für eine Basisuntersuchung müssen etwa 120 Messpunkte registriert und dokumentiert werden. Bei der Basisuntersuchung werden in der Regel Messpunkte an Händen, Füßen und am Kopf gewählt.

Elektroakupunktur nach Dr. Voll - ganzheitliche Diagnose- und Therapiemethode - Praxis Dr. Jaschke
EAV-Messung

Beobachtet wird während einer Messdauer von einigen Sekunden das Leitwertverhalten des Organismus, insbesondere als Antwort auf den vom Messstrom ausgeübten Reiz. Unter anderem gilt eine Instabilität des Messwertes als Hinweis auf eine Systemstörung, während ein normaler stabiler Messwert von "50", ideale physiologische Bedingungen im Bereich des menschlichen kybernetischen Regelsystems repräsentiert.

(Bei der Skala handelt es sich um eine logarithmische Verteilung der Widerstandswerte von 600 kOhm bis 0 kOhm. Der einfachereren Handhabbarkeit wegen hat Dr. Voll diese Skala in hundert gleichmäßige Schritte unterteilt, 600 kOhm entspricht dem Skalenwert "Null", 0 kOhm entspricht dem Skalenwert "100", der Wert der normalen Regulation ist 95 kOhm, mit dem Skalenwert "50" bezeichnet).

Nach einer Übersichtsmessung wird im so genannten Resonanztest versucht, pathologische Faktoren, wie Herd- und Störfeldbelastungen, Intoxikationen aus der Umwelt, Infekte, Mangelzustände, Allergien und Intoleranzen aufzudecken.

Dabei werden vorwiegend klassisch homöopathische Mittel und andere nach homöopathischen Regeln hergestellte Arzneien angewendet.

Beim Resonanztest wird der Patient mit den von dem jeweiligen Medikament ausgehenden sehr schwachen elektromagnetischen Signalen gekoppelt. Bei "passendem Signal" zeigt der Organismus ein typisches Resonanzverhalten, d. h., an einem zuvor pathologisch gemessenen Punkt normalisiert bzw. stabilisiert sich der Messwert.

Idealerweise sollte versucht werden, sämtliche zuvor pathologischen Messpunkte durch die richtige Arznei auszugleichen.

Die im Resonanztest ausgewählten individualspezifischen, meist homöopathisch hergestellten, Medikamente werden über mehrere Wochen eingenommen oder auch gespritzt. Dadurch wird die Regulationsfähigkeit des Organismus verbessert. Dies ist gleichbedeutend mit einer Aktivierung der vorhandenen Selbstheilungsfähigkeiten des Körpers.

Auch die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV hat ihre Grenzen: akutmedizinische Behandlungen gehen in der Regel vor. Wenn die Regulationsfähigkeit des Organismus durch eine Erkrankung oder durch bestimmte Medikamente sehr stark gestört ist, sind die therapeutischen Möglichkeiten eingeschränkt.

So macht die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV die Schulmedizin nicht überflüssig. Nur eine fruchtbare Synthese zwischen konventioneller Medizin, der Medizinischen System- und Regulationsdiagnostik EAV und ggf. anderen komplementärmedizinischen Methoden (z. B. Neuraltherapie, Osteopathie, Homöopathie,  Akupunktur, Magnetfeldtherapie nach Dr. Ludwig, Hypnotherapie) kann zu einem dauerhaften Nutzen für die Gesundheit des Patienten führen.

Die Medizinische System- und Regulationsdiagnostik EAV ist keine Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Aufgrund der fehlenden Anerkennung durch die Schulmedizin, erstatten wegen der sogenannten "Wissenschaftlichkeitsklausel" in deren Versicherungsbedingungen auch viele Private Krankenversicherungen die Kosten für die Untersuchung und die erforderlichen Medikamente nicht. Dies ist jedoch im Einzelfall vom geschlossenen Versicherungsvertrag abhängig.

Eine diagnostische Sitzung dauert in der Regel zwei bis vier Stunden. Die sich anschließende Therapiephase dauert etwa drei Monate.

Zur Vorbereitung und Planung der Untersuchung sollten Fragen zur Krankengeschichte sehr sorgfältig und präzise beantwortet werden. Wegen der vielfältigen Wechselbeziehungen des Zahn-Mund-Kieferbereichs zum übrigen Körper ist auch eine Panoramaaufnahme der Zähne (OPG) neueren Datums unverzichtbar.




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