
Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, geben wir folgenden Hinweis: Die Oxyvenierung ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.
Die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) wird unter anderem erfolgreich eingesetzt bei verschiedenen Formen von Durchblutungsstörungen (arterielle Verschlusskrankheit), Herzerkrankungen, Wassereinlagerungen, Lymphödem, Makuladegeneration, entzündlichen Erkrankungen, Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Lebererkrankungen, Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis).
Oxyvenierung ist auch ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Erschöpfungszuständen und Burn-out.
Bei der intravenösen Sauerstofftherapie, der Oxyvenierung nach Regelsberger, wird reiner medizinischer Sauerstoff direkt in die Vene verabreicht. Die Methode ist über fünfzig Jahre bekannt.
Lesen Sie hier mehr:
• Der Ablauf der intravenösen Sauerstofftherapie (Oxyvenierung)
• Die Wirkungsweise der intravenösen Sauerstofftherapie
• Bei welchen Erkrankungen kann die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) eingesetzt werden?
• Kurze Geschichte der intravenösen Sauerstofftherapie (Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger)
• Gesetzliche Krankenkassen zahlen die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) nicht
• Abrechnung der intravenösen Sauerstofftherapie nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
Bei der Oxyvenierungstherapie, der intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger, werden dem Patienten mit einem Präzisionsgerät ein bis zwei Milliliter medizinischen Sauerstoffs pro Minute direkt in die Vene verabreicht. Beginnend mit fünf bis fünfzehn Millilitern wird die Gesamtmenge pro Behandlung stufenweise auf 40 bis 60 ml gesteigert.
Die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) ist eine völlig ungefährliche und hochwirksame Therapie. Die pro Zeiteinheit zugeführte Menge medizinischen Sauerstoffs ist klein. In den letzten Jahrzehnten wurden hunderttausende komplikationsfreie Behandlungen durchgeführt.
Die Sauerstoffzufuhr dauert etwa zehn bis zwanzig, manchmal auch dreißig Minuten. Anschließend muss eine Liegezeit von zwanzig Minuten eingehalten werden.
Bei der Oxyvenierung spielt es weniger eine Rolle, dass dem Körper zusätzlicher Sauerstoff zugeführt wird – über die Atmung kann der Körper selbstverständlich viel mehr Sauerstoff aufnehmen.
Entscheidend ist offensichtlich, dass das Sauerstoffangebot im venösen System erfolgt, in dem ja sonst nur das "verbrauchte", das sauerstoffarme Blut fließt. Während der Oxyvenierung hingegen kommt im Lungenkreislauf mit Sauerstoff angereichertes venöses Blut an.
Dieser Umstand löst vielfältige physiologische Reaktionen aus, die die heilenden Effekte der Oxyvenierung ermöglichen.
Die ausgeprägten Reaktionen können - vor allem nach den ersten Behandlungen - bei manchen Patienten zu einer deutlichen Müdigkeit nach der Behandlung führen. Dies lässt im Laufe der Behandlungsserie zunehmend nach.
Bisher konnte man zeigen, dass
• durch Oxyvenierung vermehrt Prostazyklin gebildet wird. Diese Substanz wirkt gefäßerweiternd und hemmt die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation).
• die Abgabe von Sauerstoff im Gewebe erleichtert wird (Verschiebung der Sauerstoffbindungskurve nach rechts) und das Sauerstoffangebot an die Zelle erhöht wird.
• die Zahl der eosinophilen Granulozyten, einer bestimmten Form der weißen Blutkörperchen, durch die Oxyvenierung zunimmt. Dies führt zu einer Verbesserung von chronisch entzündlichen Erkrankungen.
• sich bestimmte Laborparameter unter einer Oxyvenierungs-Behandlung normalisieren können, zum Beispiel Harnsäure, Lipoproteine, Cholesterin, Blut-pH-Wert.
• Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) beschleunigt ausgeschieden werden.
Diese Erkenntnisse stammen aus kleinen seriösen Studien, die gleichwohl – darauf müssen wir aus rechtlichen Gründen hinweisen – von der Lehrmedizin nicht anerkannt sind.
Die intravenöse Oxyvenierungstherapie ist keine Methode zur Behandlung akuter Erkrankungen. Auch ist die intravenöse Sauerstofftherapie keine Wunderheilungs-Methode. In der Hand des erfahrenen Arztes, gegebenenfalls in der Kombination mit anderen Methoden, kann sie jedoch Erstaunliches bewirken.
Die Oxyvenierung ist eine Therapie, die ihre nachhaltige Wirkung bei Behandlungen über längere Zeit entwickelt: eine erste Therapie-Serie sollte zwanzig bis fünfundzwanzig Behandlungen umfassen, am besten fünfmal wöchentlich, mindestens jedoch dreimal wöchentlich.
Wiederholungsbehandlungen – die dann meist weniger Behandlungen umfassen – können nach zwei bis sechs Monaten erforderlich werden.
Die Oxyvenierung hat ein breites Anwendungsspektrum:
• Arterielle Durchblutungsstörungen
• Störungen des Lymphflusses
• Venenerkrankungen
• Hautgeschwüre, „offene Beine“
(sehr gute Ergebnisse in Kombination mit einer Soft-Laser-Behandlung)
• Nachbehandlung von Schlaganfall oder Herzinfarkt
• Bluthochdruck
• zu niedriger Blutdruck
(das ist kein Widerspruch: die Oxyvenierung hilft bei der Regulation in den Normalbereich).
• Vasomotorische Kopfschmerzen, Migräne
• Heuschnupfen
• chronische Nebenhöhlenentzündungen
(gut kombinierbar mit Neuraltherapie)
• Asthma bronchiale
• Neurodermitis
• Chronische Ekzeme
• Psoriasis
• trockene Makuladegeneration
• Retinitis pigmentosa
• Schwindel
• Tinnitus
• Hörsturz
• Morbus Menière
• unerfüllter Kinderwunsch
• Erschöpfungszustände
• Schlafstörungen
• Lebererkrankungen
• Fettleber
• Colitis ulcerosa
• Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom
• Polyneuropathien
• Arthrose, Arthritis
• Neuralgien, auch Trigeminus
• wirbelsäulenbedingte Schmerzen
• Rheumatische Erkrankungen
• Zusatzmittel in der biologischen Tumortherapie
Die Oxyvenierung öffnet die kleinsten Gefäße, das Kapillarsystem. Macht man vor einer Infusion von beispielsweise Mikronährstoffen und Vitaminen eine – auch nur einmalige – Oxyvenierungsbehandlung, werden die Stoffe besser in den Zwischenzellraum (die Matrix) und die Zelle transportiert. So kann man den Effekt der Infusion steigern.
Bei starken Rauchern wirkt die Oxyvenierung oft nicht. Die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln, wie zum Beispiel Diclofenac, stört die Wirkung.
Die intravenöse Sauerstofftherapie, die Oxyvenierung, wurde von Dr. H. S. Regelsberger in der 1950-er Jahren begründet.
Dr. Regelsberger war als Assistenzarzt in der Abteilung für Neurologie und Neurochirurgie der Universitätskliniken zu Köln beschäftigt.
Bei medizinischen Forschungen zur Arsenvergiftung spritze er einem Hund, dessen Hirnstromkurve nicht mehr messbar war, Sauerstoff in die Vene: das EEG – die Hirnstromkurve – erholte sich, der Hund stand auf und begab sich zum Fressnapf.
Dieses Erlebnis ließ Dr. Regelsberger zeitlebens nicht mehr los, er wollte eine Methode finden, mit der er den Sauerstoff als ungefährliches und hochwirksames Medikament einsetzen konnte. So entwickelte er die intravenöse Oxyvenierungstherapie (IOT).
Die Kosten der Oxyvenierungs-Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da die Oxyvenierung schulmedizinisch nicht anerkannt ist. Eine entsprechende Entscheidung des sogenannten „Gemeinsamen Bundesausschusses“ wurde schon 1999 getroffen.
Interessant ist es, sich diese Entscheidung einmal näher anzuschauen. So beschränkt sich die Stellungnahme eines der befragten Schulmediziner (Prof. Dr. Köbberlin) zur Oxyvenierung und anderen wertvollen Methoden auf Allgemeinplätze, eine ernsthafte Beschäftigung mit der Methode hat offensichtlich nicht stattgefunden.
Ein anderer Schulmediziner schließt sich den wenig sagenden Ausführungen einfach an.
Hier finden Sie die gesamte Veröffentlichung des Bundesausschusses.
Wir können nur hoffen, dass andere Entscheidungen des Bundesausschusses auf fundierteren fachlichen Stellungnahmen beruhen.
Nichtsdestotrotz müssen wir aus rechtlichen Gründen ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger ein Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin ist, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtung selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt.
Die intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger) muss nach GOÄ abgerechnet werden.
Wir ziehen die GOÄ-Ziffer 272 heran. Das ergibt einschließlich Material pro Sitzung Kosten von etwa 26 bis 28 Euro.
Eine verwandte Therapieform mit einem etwas anderem Wirkungsspektrum sind HOT und UVB.