Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, Erkrankungen der Bewegungsorgane und Regulationsmedizin
Internistische Hausarztpraxis
  
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Letzte Aktualisierung:  20.03.2011

Hämatogene Oxidationstherapie (HOT) & UV-Bestrahlung des Blutes (UVB)

(Hämatogene Oxidationstherapie und Ultraviolettbestrahlung des Blutes)

Blut, Sauerstoff und UV-Licht sind ein starkes Trio für Ihre Gesundheit.

Mit UVB und HOT können Sie die Arbeit Ihres Blutes wirksam unterstützen. Das bedeutet für Sie: akute Erkrankungen werden schneller überwunden, chronische Erkrankungen können wirksam gelindert oder geheilt werden.

UVB und HOT werden erfolgreich angewendet bei Durchblutungsstörungen, der Nachbehandlung von Herzinfarkt und Schlaganfall, Bluthochdruck, Entzündungen des Auges, Netzhauterkrankungen, Gelenkerkrankungen, Bronchialasthma, Heuschnupfen, Hauterkrankungen, insbesondere Akne, Furunkulose, Wundheilungsstörungen, als Zusatztherapie bei schwer behandelbaren Infektionen, Abkürzung des Verlaufs von Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszuständen.

Die Forschungen zur UV-Bestrahlung des Blutes (UVB) gehen zurück an den Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Sie waren in der Zeit, als es noch keine Antibiotika gab, zunächst zur Behandlung schwerer Infektionen von Interesse. Das von F. Wehrli 1954 als "Hämatogene Oxidationstherapie" (HOT) weiterentwickelte Verfahren wurde von ihm aufgrund seiner guten Erfahrungen begeistert als "Große Blutwäsche" bezeichnet.

Bei der UVB (UV-Bestrahlung des Blutes) wird etwa 50 ml Venenblut entnommen, ungerinnbar gemacht und umgehend langsam in die Vene zurückgespritzt, während es über eine Quarzglaskuvette an zwei UV (-C) -Strahlern vorbeigeleitet wird.

Bei der HOT (Hämatogene Oxidationstherapie) wird etwa 80 ml Venenblut in eine Vakuumflasche entnommen, mit Sauerstoff aufgeschäumt und ähnlich wie eine Infusion in die Vene zurücklaufen gelassen, während das Blut an den UV-Strahlern vorbeigeleitet wird.

Das Grundprinzip von UVB und HOT ist gleich, die HOT ist jedoch durch die Sauerstoffzugabe deutlich wirksamer. Eine maximale Sauerstoffmenge im Blut ist hier wichtig für die durch das UV-Licht ausgelösten Wirkungen. Ozon- und HOT-Therapie wirken in ähnlicher Weise.

Wirkungen:

• verstärkte Ausnutzung des normalen Atemsauerstoffs in schlecht durchbluteten Geweben, dabei handelt es sich um Effekte, die mehrere Monate anhalten können.
 
• Stimulation der Eigenregulation des Organismus
 
• Entlastung des Zellstoffwechsels (z. B. Leber)
 
• Immunstimulation
 
• Unterstützung des Abbaus von Bakterien und kranken Körperzellen


Durch die Aufnahme von Coffein, Theophyllin, Aspirin, Cortison, Östrogenen, Gingko, Vitamin E, C, A und ß-Carotin kann die Wirkung von UVB und HOT unter Umständen abgeschwächt werden.

Die Behandlung erfolgt mindestens einmal wöchentlich, mindestens sechs Mal, bei akuten Beschwerden häufiger, bei chronischen Beschwerden in größeren Zeitabständen.

Nach der Behandlung empfiehlt es sich unbedingt zu ruhen und viel zu trinken.

Wie bei jeder wirksamen Behandlung, können bei der UVB/HOT auch Nebenwirkungen, wie beispielsweise eine kurzfristige Rötung der Haut, ein Hitzegefühl, Müdigkeit oder ein etwas unruhiger Schlaf, vor allem nach den ersten Behandlungen, auftreten. Dies ist jedoch sehr selten.

Eine andere Sauerstofftherapie ist die intravenöse Sauerstofftherapie, die Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger.

Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass die hier genannten Sauerstofftherapien Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin sind, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der genannten Sauerstofftherapien beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtungen selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt.

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