
Die Batterie ist leer, ausgebrannt, rien ne va plus – nichts geht mehr.
So oder ähnlich erleben zunehmend mehr Menschen ihren inneren Zustand. Burn-out ist keine „moderne“ Erkrankung – allerdings scheint das Burnout-Syndrom aufgrund unserer Lebensbedingungen zuzunehmen.
Für den eiligen Leser:
Für dem Leser mit etwas Zeit zunächst einige Hintergründe zum Burn-out.
Viele der Gedanken entstammen dem hervorragenden Buch „Das Burnout-Syndrom, Theorie der inneren Erschöpfung“ von Matthias Burisch, 3. Auflage, Springer, Heidelberg 2006.
Ältestes bekanntes Beispiel in der Literatur ist der Prophet Elias im Alten Testament (1. Könige 19).

Von Elias möglicher Gemütsverfassung können sich diejenigen ein gutes Bild machen, die Felix Mendelssohn-Bartholdys geniales Oratorium „Elias“ kennen.
Die Bass-Arie „Es ist genug!“ kennzeichnet den Moment, an dem Elias am seelischen Tiefpunkt angekommen ist.
(„Es ist genug. So nimm nun, Herr, meine Seele. Ich bin nicht besser, denn meine Väter. … Ich begehre nicht mehr zu leben, denn meine Tage sind vergeblich gewesen…. Ich habe geeifert um den Herrn, um den Gott Zebaoth.… Und ich bin allein, übrig geblieben. Ich… streb danach, dass sie mir mein Leben nehmen.…“)
Als „Elias-Müdigkeit“ wurde das Burnout-Syndrom früherer Pfarrer-Generationen bezeichnet.
Der evangelische Pfarrer und Diplom-Psychologe Traugott Ulrich Schall leitet (1993) aus der Elias-Erzählung direkt Ursachen und Therapie des Burnout-Syndroms ab.
An Ursachen führt Schall auf:
Als „Therapie“ findet Schall in der Bibel angeführt:
Parallelen bei Elias zur modernen Burnout-Forschung sind frappierend. Allerdings entspricht das Burnout-Syndrom des Elias eher dem „klassischen Ausbrenner“, die bis in die 70-er und 80-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts beobachtet werden konnte: an unrealistisch hohen Zielsetzungen Gescheiterte, die zumindest an der Oberfläche Idealisten gewesen sind.
Definitionen von Burnout sind schwierig, alle erfassen bestimmte Aspekte des Prozesses des Ausbrennens und lassen dafür andere aus.
Eine Definition, der es zwar an Trennschärfe mangelt, die aber die Dramatik des Burnout-Syndroms erfasst, stammt von Maslach und Leiter (1997):
Burnout ist „...eine Erosion der Werte, der Würde, des Geistes und des Willens – eine Erosion der menschlichen Seele. Es ist ein Leiden, das sich schrittweise und ständig ausbreitet und Menschen in einer Abwärtsspirale zieht, aus der das Entkommen schwer ist" (Maslach und Leiter, 1997).
Matthias Burisch beschreibt in seinem Buch das Beispiel eines Großunternehmens. Die Probleme in dem Unternehmen entstanden dadurch, dass sogenannte "mittlere Führungskräfte" nach Jahren zielstrebiger Karriere sozusagen an der "Majorsecke hängengeblieben" waren – es war keine Beförderung mehr zu erwarten.
Durchschnittlich in ihren späten Vierzigern oder frühen Fünfzigern hatten diese Manager erkennen müssen, dass der Vormarsch endgültig abgeschlossen, der Aufstieg in die höchsten Ebenen nicht mehr zu erwarten war.
Mit der Aussicht, die Zeit bis zum Pensionsalter im Status quo verbringen zu müssen, setzten oft erschreckende Abbauerscheinungen ein, die aus der Sicht des Unternehmens und der leidenden Betroffenen nicht einfach hinzunehmen waren. Für eine Entlassung oder einen Neuanfang sei es viel zu spät, für eine Pensionierung viel zu früh.
Im Gegensatz zur Zeit vor 20 bis 30 Jahren tritt Burnout heute bei immer jüngeren Menschen auf, in unserer Praxis haben wir Menschen im Alter von Mitte dreißig, die am Rande des Burnouts stehen oder schon mitten drin sind.

Das Burnout-Syndrom, mit dem wir es heute zu tun haben, stammt überwiegend von dem Druck, die ins Unmäßige wachsenden (!) Ansprüche anderer zu erfüllen oder von der intensiven Konkurrenz, besser als Andere in der selben Firma oder in der Organisation zu sein.
Burn-out kann auch aus dem Antrieb kommen, immer mehr Geld machen zu wollen, oder von dem Gefühl, es werde einem etwas vorenthalten, was man offensichtlich verdient (z. B. eine Beförderung, eine Gehaltserhöhung).

Burn-out ist in unserer Erfahrung kein Prozess, der sich ausschließlich auf der seelischen Ebene abspielt, auch wenn viele wissenschaftliche Ansätze glauben machen, dass heute noch in erster (!) Linie Psychotherapie notwendig sei.
Allerdings kann beispielsweise ein Selbständiger nicht mit der Perspektive vertröstet werden, dass er eine Besserung des Burn-out-Syndroms nach einer längerfristigen Psychotherapie erfahren könne.
Wenn der Selbständige eines mittelständischen Betriebes nicht für sein Unternehmen zur Verfügung steht, ist früher oder später vermutlich die Esistenz bedroht.
Oft fordern existentielle Gründe schnelle Hilfe beim Burnout-Syndrom.
Wie bei fast allen Gesundheitsstörungen sind die Ebenen Körper, Seele und Geist betroffen.
Wichtig ist es also, beim Burnout-Syndrom, auf die Bedeutung der körperlichen Ebene der Störung hinzuweisen. Bei vielen anderen Erkrankungen wird die Bedeutung der körperlichen Ebene eher überbetont, die Burnout-Therapie hingegen wird in hohem Maße von der Psychotherapie beansprucht.
Das Primat der Psychotherapie in der Burnout-Behandlung mag auch richtig gewesen sein, als Burnout vor allem in sozialen, helfenden und kreativen Berufen auftrat, Stichwort „Helfersyndrom“ (Die hilflosen Helfer, Schmidbauer 1977). Der Manager der 60-er und 70-er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts brannte nicht unbedingt aus, er wurde durch den Herzinfarkt aus seiner Tätigkeit gerissen.
Beim heutigen Burnout-Syndrom ist in den meisten Fällen erst einmal eine Stabilisierung auf der körperlichen Ebene erforderlich, nötigenfalls gefolgt von einer Psychotherapie. Durch diese somatische, eigentlich psycho-somatische, Behandlung ist u. U. in wenigen Wochen ein Zustand zurück zu gewinnen, der eine Handlungsfähigkeit wieder herstellt.
Natürlich wird diese stabilisierende somatische Behandlung begleitet von einer wohldosierten Reflexion des Weges in den Burnout-Zustand. Allerdings kann jemand, der „im Loch sitzt“, noch keine Handlungsperspektiven entwickeln, vor allem, wenn die Existenzbedrohung im Nacken sitzt. Veränderungsprozesse brauchen naturgemäß ihre Zeit.
Basis unserer Therapiestrategie sind ältere und neuere Forschungsergebnisse zum Stress, zum Einfluss des Sympathikus auf unseren Körper und zu Schädigungen der Mitochondrien, der Kraftwerke und Informationszentralen der Zelle.
Die Stressforschung hilft uns im Verständnis weiter, die Erkenntnisse sind schon relativ alt.
Die Stressforschung wurde von Hans Selye (1907-1982) begründet, der 1936 den Begriff „Stress“ aus der Physik übernommen hat. Stress (lat. stringere = anspannen) bezeichnet die durch äußere Einflüsse (Stressoren) hervorgerufenen psychischen und physischen Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und die dadurch entstehende Belastung für den Organismus.
Die leichter beobachtbaren körperlichen Anzeichen des Burnout-Syndroms sind identisch mit dem, was Selye das "Allgemeine Adaptationssyndrom" (General Adaptation Syndrome, GAS) genannt hat.

• Alarmphase
Nach einem Stimulus, vielleicht einer kritischen Fahrsituation auf der Autobahn, wird im Körper Alarm ausgelöst. Über den Hypothalamus, Nebennierenrinde und -mark kommt es unter anderem letztlich durch Vermittlung von Adrenalin und Noradrenalin zu einem Überwiegen der sympathischen Reaktionslage des Organismus. Wir merken das zum Beispiel an beschleunigter Atmung und Puls. Das führt zu: Angriffsbereitschaft, Energiebereitstellung, erhöhter Muskelspannung, verminderter Verdauungs- und Sexualfunktion, geschwächter Immunabwehr - herabgesetzter kognitiver Leistungsfähigkeit. Das sind die gleichen Mechanismen, die abgelaufen sind, als wir in grauer Vorzeit vom Säbelzahntiger bedroht wurden, wir wurden optimiert für Flucht oder Angriff.

• Adaptationsphase
War der Stressor kurzanhaltend (Schreck, Knall, Stolpern etc.) folgt sofort die Erholungsphase, das Gleichgewicht pendelt sich wieder ein.
Gibt es jedoch keine Entwarnung oder folgen der ersten Alarmreaktion alsbald weitere (Beispiel: längere Autofahrt auf eisglatten Straßen), dann geht der Organismus in den Widerstand über.
Die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Stressor ist erhöht - gegebenenfalls wird dann die Alarmreaktion schneller ausgelöst als aus der Ruhelage - die Immunreaktion als Ganzes bleibt geschwächt, Krankheitserreger können weniger schnell unschädlich gemacht werden. Nebennierenrinden-Hormone sind erhöht, es finden sich nicht abgebaute Fettsäuren im Blut, eine erhöhte Gerinnungsneigung: das führt zu Beschleunigung von Arteriosklerose, erhöhter Thrombosegefahr, erhöhtem Infarktrisiko. Ferner vermehrte Magen-Darm-Geschwüre, dauerhafte Beeinträchtigung der Sexualfunktionen. Es treten treten Konzentrations- und Lernschwierigkeiten auf.
• Erschöpfungsphase
Hält die Stresssituation lange genug an, tritt die Erschöpfungsphase ein. Spätestens jetzt sind nach neueren Forschungs-Erkenntnissen häufig Störungen der Funktion der Mitochondrien nachweisbar.
Es treten die Symptome der Alarmreaktion auf – aber irreversibel. Eintreten des Todes ist möglich, ohne dass eine organische Todesursache gefunden werden kann.
• Dauerstress – neueste Forschungsergebnisse
Nach Selye verbraucht jede Stressreaktion "Anpassungsenergie". Diese muss in genügend langen Ruhephasen wieder aufgebaut werden.
Sind die Regenerationsphasen zu selten oder zu kurz, dann entsteht ein Defizit. Irgendwann sei das Reservoir erschöpft.
Stressoren addieren sich und kumulieren. Selye betont die Unspezifität der Stressreaktion, die auch durch freudige Überraschungen das System aus der Normallage auslenkt. So könnte auch Eustress einen Herzinfarkt auslösen.
Was Selye hier noch nicht genauer fassen kann, können wir heute aufgrund von Forschungsergebnissen, die seit den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhoben wurden, genauer beschreiben: bei der Erschöpfung des Körpers spielt die Fehlfunktion der Mitochondrien, der Kraftwerke und Informationszentralen der Zelle, aufgrund dauerhafter Überfunktion des Sympathikus eine entscheidende Rolle. Lesen Sie hier mehr über den Sympathikus, die Mitochondrien und die CellsymbiosistherapieⓇnach Dr. med. Heinrich Kremer.
Wenn Menschen nach der Arbeit nicht mehr abschalten können, dadurch der Schlaf gestört ist, ist das ein Warnsignal erster Güte für die Entwicklung eines Burn-out-Syndroms. Die ausgebliebene Erholung am Morgen schwächt die Widerstandskraft zusätzlich.
Dabei ist es auf dem Weg zum Burnout-Syndrom nach Überzeugung von Burisch nicht die Arbeitsmenge, die zählt, sondern die Gefühlsalge, mit der man seine Arbeit tut bzw. seine Zeit verbringt.
Wenn Einsatz und Ertrag, Anstrengung und Belohnung, Negatives und Positives in keinem allzu krassen Missverhältnis stehen, dann kann ein hoher Grad von Engagement über Jahre aufrecht erhalten werden.
War es doch Zuviel oder das Falsche, dann nehmen Erschöpfungszustände zu: Menschen können nicht mehr abschalten, spüren Energiemangel, fühlen sich unausgeschlafen, machen mehr Unfälle.
Es reicht vermutlich, wenn Zweifel am Sinn des eigenen Tuns aufkommen oder das Gefühl der Sättigung durch Zuviel von immer demselbem (dritte Bratsche im Sinfonieorchester, Mitarbeiter einer anspruchslosen Telefon-Hotline usw.) – die anfänglichen Motivation wird brüchig: „Was soll ich den sonst machen, ich habe ja nichts anderes gelernt“.
• Erst Übersoll - dann Rückzug.
Anfangs idealistische Überhöhung der Arbeit – insbesondere bei der Arbeit mit Menschen –, dann emotionaler, kognitiver und verhaltensmäßiger Rückzug.
Die Beziehung zu anderen wird entpersönlicht, im Krankenhaus „der Blinddarm auf Zimmer 15“, abwertende Bezeichnungen für Schüler durch ausgebrannte Lehrer und so weiter. Der Kontakt zu Klienten, Kunden wird reduziert.
• Die eigene Familie ist betroffen.
Die Ruhe haben wollen, nicht zuhören, von Problemen unbehelligt sein wollen („Bier und Pantoffeln“).
• Die anfängliche Begeisterung schlägt in Überdruss um.
Zeitweise keine Lust, zur Arbeit zu gehen. Der Sonntag ist erheblich von den Gedanken an Montag getrübt. Nur noch arbeiten, um leben zu können.
Dann erfolgt irgendwann die
• innere Kündigung – das Leben beginnt nach Arbeitsschluss.
Es wird nur noch wenig produktive Arbeit geleistet. Rückzug ins Privatleben. Eventuell kann ein befriedigendes Hobby die Situation abmildern.
• Materielles wird wichtiger.
Die Bezahlung spielt einer immer größere Rolle.
Das Erleben dieser Prozesse ist schmerzhaft.
• Schuldzuweisungen folgen.
Illusionen, Ziele und Befriedigungsquellen werden aufgegeben. Psychologisch gesehen ist hier Trauerarbeit erforderlich.
Dies kann man herausschieben durch Schuldzuweisungen an sich selbst, an andere oder die Umwelt.
„Ich bin ein Versager.“ – „Ich bin falsch ausgebildet worden.“ – „Die Kunden sind so anspruchsvoll geworden.“ – „In diesem System kann einfach nicht sinnvoll arbeiten.“
Das Problem ist, dass die Schuldzuweisungen (Teil-)Wahrheiten enthalten können. Wichtig ist es, unterscheiden zu können, was veränderbar ist und was nicht und dann die möglichen Veränderungen schrittweise zu beginnen.
Wer die Schuld bei sich sucht, wird eher depressiv reagieren, wer die Schuld bei anderen sucht, wird eher aggressiv reagieren.
Auch der Depressive hält viele Vorwürfe an die Umwelt parat. Menschen, die eher austeilen als einstecken, ziehen vielleicht nörgelnd und pessimistisch durch das Leben. Chronisch gereizt produzieren sie häufige Wutausbrüche gegenüber Kollegen, Untergebenen und der Familie – mit allen daraus resultierenden Folgen.
Die emotionalen Folgen können aber zum Teil auch appellativen Charakter haben.
• Dann folgt der Abbau …
Geistiger Abfall, verringerte Motivation. Flüchtigkeitsfehler. Vergessene Termine. Fehlende innovative Impulse, Abbau der Kreativität. Dienst nach Vorschrift. Bequemes Denken: „Das haben wir schon immer so gemacht.“

• … und die Verflachung
Desinteresse an der Umwelt. Eventuell generelle Verflachung des emotionalen, sozialen und geistigen Lebens. Im Sinne eines Teufelskreises können sich Freunde zurückziehen. Es kann Einsamkeit resultieren – alles wird schlimmer.
• Psychosomatische Reaktionen treten auf.
„Der Körper merkt, das etwas faul ist.“
Mehr Infektionskrankheiten, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden, Verspannungen, Verdauungsbeschwerden.
Eventuell als Folge: mehr Essen, mehr Süßigkeiten, Gewichtszunahme.
Verstärkter Konsum von Nikotin, Alkohol, Drogen.Dann droht die Verzweiflung.
• „Kernschmelze“.
Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit: das terminale Burnout-Stadium ist die „existentielle Verzweiflung“, von Lauderdale (1982) „meltdown“ genannt.
„Meltdown“ ist der Begriff für die Reaktorkernschmelze, auch allgemein für einen Zusammenbruch, ein Disaster.
Das temporäre Gefühl der Hilflosigkeit im Burnout-Prozess hat sich zu einem chronischen Gefühl der Hoffnungslosigkeit verdichtet. Selbstmordgedanken tauchen auf. Bei manchen kommt es zu einem ruinösen Alkoholkonsum. In einigen Fällen kommt es zum Selbstmord (z. B. sich nach Feierabend am Schreibtisch erschießen).
Alle Phasentheorien sind wenig fundiert, sie sind eher intuitiv als das Ergebnis systematischer Studien. Nichtsdestotrotz sind sie hilfreich bei der Beschäftigung mit dem Burnout-Syndrom.
Gemeinsamkeiten vieler Phasentheorien des Burnout-Syndroms:
• Auslösende Situation, vor allem Berufsstress
• dauerhaft nicht durchzuhaltenden Energieeinsatz
• Ermüdung, Erschöpfung
• Verschlechterung der Beziehung zur sozialen Umwelt: Reizbarkeit, Ungeduld, Vorwürfe etc.
"Dehumanisierung" oder ähnliches bei helfenden Berufen.
• Psychosomatische Symptome
• Depression, Rückzug, bis hin zur Verzweiflung, Widerwillen gegen fast alles, Apathie.
Lauderdale sieht die Notwendigkeit, Burnout von Begriffen wie „Arbeitsunzufriedenheit“, „Entfremdung“ und „Stress“ abzugrenzen. Entfremdung und Stress intensivieren Burnout-Prozesse, verursachen sie aber nicht.
Der Galeerensklave im alten Rom, der Kleinbauer des 18. Jahrhunderts, der Industriearbeiter um 1900 – sie alle erduldeten unter anderem beträchtlichen Stress und oft auch entfremdete Arbeit. Es sei aber verfehlt, bei ihnen Burnout zu vermuten, denn ihre Erwartungen an das Leben dürften im typischen Fall sehr realistisch das vorhergesehen haben, was dann tatsächlich ihr Los wurde. (Burisch).
Wichtig für die vom Burnout-Syndrom Betroffenen: wie kann ich Burnout behandeln, wie komme ich möglichst schnell wieder aus dem Burnout-Zustand heraus.
Psychotherapie?
Einem Menschen in fortgeschrittenem Burn-out-Syndrom allein eine Psychotherapie zu empfehlen ist etwa so, als ob man einem Ertrinkenden zu einem Schwimmkurs raten würde.
Stationäre Behandlung?
Das kann beim Burnout-Syndrom sehr hilfreich sein, ist für manche aber nicht so ohne Weiteres machbar. Zum Beispiel, wenn momentan kein Vertreter für den eigenen Betrieb zur Verfügung steht. Selbst, wenn ein Klinikaufenthalt wegen Burn-out möglich ist: häufig gibt es Wartezeiten. Und wenn man die stationäre Behandlung bei Burnout nicht intensiv vorbereitet, kann die Effektivität erheblich vermindert sein.
Was also tun als Sofortmaßnahme bei Burnout-Syndrom?
Spätestens bei fortgeschritteneren Zuständen von Burnout kommt es – vermittelt über die Stressreaktion des vegetativen Nervensystems – zu Störungen der Funktion der Mitochondrien in unseren Zellen. Die Mitochondrien sind unter anderem für die Energiegewinnung in unseren Zellen zuständig, sie sind sozusagen die „Kraftwerke“ unserer Zellen. Wenn die nicht richtig rund laufen, fehlt dem Körper – verkürzt gesagt – Energie. Und solange die Mitochondrien-Störungen nicht beseitigt sind, greifen andere notwendige Behandlungen beim Burnout-Syndrom oft zu kurz.
Wie kriegen wir unsere Mitochondrien wieder fit?
Hier bietet sich das Verfahren der CellsymbiosistherapieⓇ nach Dr. med. Heinrich Kremer an. Damit haben wir beste Erfahrungen, (nicht nur) beim Burnout die normale Reaktionsfähigkeit des Organismus wieder herzustellen.
Lesen Sie hier mehr über die CellsymbiosistherapieⓇ nach Dr. med. Heinrich Kremer.
Übrigens: die CellsymbiosistherapieⓇ ist keine spezielle Behandlung bei Burnout, sie ist vielmehr die Basis der Behandlung vieler chronifizierter Erkrankungen.